Tattoomotive: Vogel, Schwalbe

07.02.2011 | 0 Kommentare | abgelegt in Allgemein

Freiheit und Hoffnung – diese Symbole machen das Vogel-Tattoo in der Tattoobranche zu einem gern gewählten Motiv. Vor allem zur Zeit der Seefahrer wurde es häufig auf der Haut gestochen. Damals, wie heute ist das Vogel-Motiv ein Glücksbringer und ständiger Wegbegleiter: Als Bote guter Nachrichten, Verkünder des Frühlingsbeginnes und Symbol für das Leben und die Gesundheit. Beginn und Ende einer Liebschaft werden häufig durch das Bild einer Schwalbe mit einem kleinen Briefumschlag im Schnabel ausgedrückt. Kein anderes Motiv findet sich so häufig auf der Haut, wie das des Vogels und zieht sich durch viele Stilrichtungen in der Welt der Tätowierungen, ohne dabei fest zuzuordnen zu sein. Ob als weiße Friedenstaube, die für den seit langer Zeit herrschenden Wunsch des Menschen nach einem harmonischen Zusammenleben mit seinesgleichen steht oder als Ausdruck der Sehnsucht nach einem geliebten Menschen in Form eines Schwalbenpärchens. Seine absolute Popularität fand die Schwalbe als Tattoo auf der Haut in der Rockabilly-Szene seit deren Neuaufleben. Häufig tätowieren Tattookünstler das Motiv in den Stilrichtungen New- und Oldschool. Der Vogel als solches steht für die individuelle Freiheit eines Menschen und dessen Streben danach und bietet sich hervorragend als Einsteigermotiv für Tattoo-Neulinge an.

Was ist Rockabilly?

07.02.2011 | 0 Kommentare | abgelegt in Allgemein

Rockabilly ist eine Spielart des Rock´n´Roll. Seine Entstehungsphase begann Mitte der 1950er Jahre. Schwarzer Rhythm und Blues wurde mit Country-Musik vermischt. Die Zeit des Rockabilly endete gegen 1958. Anfang der 1980er Jahre erfolgte ein Rockabilly-Revival, welches zur Popularität dieses Begriffes bei einem breiten Publikum führte. Die wichtigsten Persönlichkeiten dieser Ära sind unter anderem Elvis Presley, Johnny Cash, Marilyn Monroe und Marlon Brando. Durch Foren, Festivals – wie Oldtimer-Treffen – und Zeitschriften begründet Rockabilly eine eigene Szene mit zahlreichen Anhängern, die dieses Lebensgefühl auch in Form von Mode und Körperschmuck – wie Tattoos – ausleben wollen.

Dabei gehört der so genannte „Greaser-Look“ zum absoluten Markenzeichen bei Rockabilly-Fans. Frauen, die den Pin Up Girls und deren Optik der 50er Jahre nacheifern wollen, sieht man in Petticoats, Falten- und oder Tellerröcken mit knallrot geschminkten Lippen und Netzstrümpfen. Markant bei Männern sind die stark ausladende Haartolle, die an Elvis erinnert und die engen Jeans oder Stoffhosen mit meist herunterhängenden Hosenträgern und gern dazu kombinierten Lederjacken. Das Tattoogeschäft floriert angesichts der großen Beliebtheit von Rockabilly-Motiven: Schwalben, Segelschiffe, Pin-Up-Girls, Kartenspiel und Würfel, die Kirsche, der Panther, der Totenschädel, das Pik-Ass und viele, viele mehr lassen das Tattoo-Fan-Herz höher schlagen. Entworfen und gestochen werden diese Tattoos meist im Retro-Stil.

Was ist ein Kanka Manka?

07.02.2011 | 0 Kommentare | abgelegt in Allgemein

Wie ein Maler sein eigens geschaffenes Kunstwerk mit seinen Initialien versieht, so wird auch in der Tattoobranche ein ähnlicher Vermerk an einer gestochenen Arbeit vorgenommen: Das so genannte Kanka Manka. Begriffsursprung bilden die Worte „kankaro“ – zu Deutsch Beschützer – und „manka“, was übersetzt Siegel heißt. Als eine Art Schutzzeichen dient es als Nachweis für den jeweiligen Nadelakrobaten, ein Tattoo entworfen und gestochen zu haben. Häufig wird es bei Einzelstücken verwendet, welche so in ihrer Form vom Tätowierer kein zweites Mal tätowiert werden dürfen. Entworfen wird ein solches Unikat meist auf einen speziellen Kundenwunsch hin. In der Regel bedeutet ein Tattoo dieser Art besonders viel Arbeitsaufwand für den Tattookünstler, was sich natürlich auch preislich niederschlägt. Durch die Einarbeitung eines Kanka Mankas patentiert der Tätowierer sein einzigartiges Werk, um sicherzustellen, dass sein Motiv in der Form nur auf der Haut dieses einen Kunden zu finden ist.

Elfenohren – Body Modification

20.12.2010 | 1 Kommentar | abgelegt in Allgemein

Der aus den USA kommende Trend der Elfenohren verbreitet sich nun auch in Europa. Inspiriert ist dieser Look von der sagenhaften Fantasy-Trilogie „Der Herr der Ringe“, die nach dem gleichnamigen Roman von John Ronald Reuel Tolkien verfilmt wurde. Die in den Klassikern vorkommenden Elfen, auch Elben genannt, tragen ein markantes Merkmal am Körper: Spitz zulaufende Ohren. Offenbar wirkt diese Eigenschaft auf viele Menschen gleichermaßen faszinierend, wie ansehnlich. Nicht nur alt eingesessene Fantasy-Fans entschließen sich, dem Trend zu folgen und sich für eine solche „Schönheitsoperation“ unter das Messer zu legen. Bei diesem Eingriff wird ein Stück vom Ohr operativ entfernt und anschließend wird diese Stelle wieder zusammengenäht. Von verschiedenen Schönheitschirurgen wird dieser operative Eingriff zudem noch befürwortet, da er die Hörqualität verbessern soll. Auf jeden Fall sollte im Vorfeld ausreichend abgewogen werden, ob man diese Körperveränderung wirklich möchte und nicht nach einem kurzfristig anhaltenden Bauchgefühl entscheiden. Denn das Ergebnis des Eingriffes ist in den seltensten Fällen rückgängig zu machen.

Barbell Piercing

20.12.2010 | 0 Kommentare | abgelegt in Allgemein

Als eines der Standardpiercingschmuckarten verwendet man das Barbell gern bei Zungen- und Brustwarzenpiercings. Im Einzelnen besteht der Schmuck aus einem Stift mit zwei Gewindeenden und zwei Schraubkugeln, welche den Stift durch Aufschrauben verschließen. Stahl und Titan gehören zu den üblichen Stoffen, aus denen das Barbell-Piercing gefertigt ist. Um eine Allergiegefahr auszuschließen, kann auch auf das weiche, allergieneutrale PTFE zurückgegriffen werden. Bei einem Barbell gibt es noch zahlreiche Unterarten und Sonderformen, wie das Curved Barbell (auch Bananabell), welches leicht gebogen ist und sich so hervorragend für Augenbrauen- oder Bauchnabelpiercings eignet. Auch hier wählen vor allem Frauen in der Schwangerschaft lieber ein Bauchnabelpiercing, welches aus beweglichem PTFE eingesetzt wird. In Form eines offenen Ringes oder eines Hufeisens ist der so genannte Horseshoe oder Circular Barbell beschaffen. Bei zahlreichen Anbietern ist das Barbell-Piercing in verschiedenen Formen und mit variierenden Kugelfarben erhältlich.

Vampirzähne

20.12.2010 | 0 Kommentare | abgelegt in Allgemein

Spätestens nach dem Buch- und Kinoerfolg von Twilight und Co., ist die Faszination an Vampiren größer denn je. Diese blutsaugenden Nachtgestalten der Mythologie treten meist mit blasser Haut, langen Fingernägeln und natürlich ihrem wichtigsten Überlebenswerkzeug – den spitzen Eckzähnen – in Erscheinung. Unzählige Sagen, Erzählungen, Romane und Berichte füllen den historischen Hintergrund und reichen bis hin ins siebzehnte Jahrhundert zurück. Dabei ist eine der wohl bekanntesten unter den Gestalten der Vampirmythologie die des Grafen Dracula. Sie stammt aus dem gleichnamigen Roman von Bram Stoker aus dem Jahre 1897. Seit Jahrzehnten existiert der Vampirkult, der eine eigene Szene bedient und Ähnlichkeiten und Überschneidungen mit der Gothic-Szene und dem Satanismus aufweist, sich jedoch von beidem abgrenzt. Kein Wunder also, dass sich die große Anhängerschaft durch immer gewagtere Eingriffe am eigenen Körper ihrem Lebensvorbild zumindest in der äußeren Erscheinungsform und im Lebensstil nähern möchte. Dazu zählt wohl auch das künstliche Verlängern und/ oder das Abschleifen der Eckzähne zu einer spitzen Form. Diese Körperveränderung ist nicht zu Unrecht viel diskutiert und hat neben den zahlreichen Befürwortern auch ihre Gegner. Zahnärzte warnen vor einer solchen „Verschönerungsaktion“, da durch das Abschleifen der Zähne der Zahnschmelz zerstört wird und somit kein Schutz mehr vor Bakterien und Karies vorhanden ist. Auch können durch nicht hundertprozentig passgenaue Zahnaufsätze Beschwerden beim Kauen und Sprechen auftreten, als schlimmste Folge ist ein chronischer Kopfschmerz bekannt. Die nicht ganz echte aber dafür ungefährliche Variante für alle Vampirfans sind die künstlichen Vampirzähne zum Aufkleben. Diese sind auch mehrfach verwendbar und in vielen Kostümgeschäften und auch über das Internet erhältlich.

Tierkreiszeichen Tattoo

20.12.2010 | 0 Kommentare | abgelegt in Allgemein

Die Grundlage für das abendländische Horoskop bildet der so genannte Tierkreis. Abgeleitet wird dieser mehr oder weniger aus der Ekliptik, der scheinbaren Bahn, die die Sonne im Laufe eines Jahres am Himmel beschreitet. Zum Zeitpunkt der Geburt eines Menschen, in welchem die Sonne dabei steht, existiert an diesem Punkt sein jeweiliges Tierkreiszeichen. In der Elementenlehre, die auf die Griechen zurückgeht, werden den vier Komponenten Feuer, Wasser, Erde und Luft jeweils drei Tierkreiselemente zugeordnet.

Diese zwölf Segmente werden auch Sternzeichen genannt. Vor etwa 2500 Jahren entsprach die Lage der Tierkreiszeichen den Sternbildern, heute ist diese Übereinstimmung jedoch nicht mehr vorhanden. Die Motive und auch die Deutung der Tierkreiszeichen, wie zum Beispiel der Wassermann (lat. Aquarius), die Jungfrau (lat. Virgo) oder der Krebs (lat. Cancer) sind durch ihre Altüberlieferung sehr traditionell und daher als Tattoo sehr gern gewählt. Aus astrologischer Sicht entsprechen die zwölf Gestalttypen der Sternzeichen jeweils einem unterschiedlichen Menschentyp. Seit vielen Jahren deuten die Menschen die Sterne und versuchen aus ihnen Hinweise über ihr weiteres Schicksal zu lesen. Wer sich für die tiefere Bedeutung und Dinge rund um sein Sternzeichen interessiert und gut damit identifizieren kann, dem wird ein Tattoo mit einem solchen Motiv sicher große Freude machen.

Tebori – Tattoo

20.12.2010 | 0 Kommentare | abgelegt in Allgemein

„Mit der Hand geschnitzt“ lautet die deutsche Übersetzung des japanischen Wortes „Tebori“. Die heutige mechanisierte Tattookunst begrüßt diese Methode, da sie manueller und traditioneller Art ist. Arbeiten von Tebori-Künstlern gehören zu den absoluten Meisterwerken der japanischen Tätowierkunst und stehen für deren unverkennbaren Stil: Eleganz und Ästhetik mit einer unglaublichen Detailliebe und von mytholigischer, folkloristischer oder spirituleller Bedeutung. Kunstwerke von starker Farbbrillanz und Leuchtkraft werden mit Tebori auf der Haut geschaffen: Ein Bambusstock (Tebori Stick), an dessen Ende sich ein Bündel von Nadeln (Hari) befindet, fungiert als Stechwerkzeug für das Tattoo. In der traditionellen Arbeitsweise wurde die Farbe (Sumi) von den Nadeln durch einen japanischen Tätowiermeister (Horishi) per Hand – mit einem Schlagen – in die Haut eingebracht.

Im Gegensatz zum wesentlich schnelleren Arbeiten mit der Tätowiermaschine, gilt die Tebori-Methode als weniger schmerzvoll. Eines ist in jedem Fall sicher: Tattookunst übt früher so wie heute eine Faszination auf Menschen in aller Welt aus.

Tattoostifte

20.12.2010 | 0 Kommentare | abgelegt in Allgemein

Nach der Hennamalerei und dem Bodypainting bieten Tattoostifte oder Tattoomaler eine weitere innovative Option zum richtigen Tattoo. Die realistische Wirkung von Motiven, die mit diesen Malern auf die Haut gezaubert werden machen diese zu einer lohnenswerten Alternative für alle, die schon immer ein Tattoo haben wollten, ohne dieses dauerhaft am Körper tragen zu wollen. Dabei sollte auf ausreichende Qualität geachtet werden, vor allem auf eine dermatologisch bestätigte Hautverträglichkeit. Durch die wasserfeste Farbformel ist das Ergebnis bis zu mehreren Tagen sichtbar.

Von großem Vorteil ist ebenso, dass sich die Farben sogar auch aus Textilien herauswaschen lassen. Angeboten werden die Tattoomaler in verschiedenen Farben und Größen. Zusätzlich zu den Stiften sind selbstklebende Schablonen erhältlich, welche mehrfach verwendbar sind. So muss nicht unbedingt ein zeichnerisches oder künstlerisch kreatives Talent vorhanden sein, um mit den Stiften schöne Ergebnisse zu erschaffen. Im reichhaltigen Warenangebot des Internets finden sich zahlreiche Anbieter, die die Tattoomaler im Sortiment haben. Viel Vergnügen mit dem Temporär-Tattoo.

Tattoowear

20.12.2010 | 0 Kommentare | abgelegt in Allgemein

Damals, so wie heute: Als eine Ausdrucksform der Individualität einer Persönlichkeit des Einzelnen machen Tattoos einen festen Bestandteil unseres Lebens aus. Auf der Haut gestochen, in die Haare einrasiert, sogar als Verfärbung im Augenweiß: Mit meist großer Liebe zum Detail wird verziert, was der Platz, der Geldbeutel und die Möglichkeiten hergeben. Ob mit spezieller Bedeutung, aufgrund einer persönlichen Geschichte, aber auch nicht immer zwingend mit einem bestimmten Sinngehalt, als reiner Spaßfaktor, machen sich Tattoos Tag für Tag einen Namen und finden sich immer häufiger auf der Haut.

Dieser Körperschmuck ist von Dauer – was wohl auch einer der Hauptgründe ist, sich überhaupt ein Tattoo stechen zu lassen. Wen hingegen die Permanenz der Farbpigmente unter der Haut davon abhält, ein Tattoostudio zu betreten, der jedoch trotzdem Gefallen an Motiven der Tattookunst findet, kann sich diese drucken statt stechen lassen: Und zwar auf Textilien. So muss nicht zwingend beeindrucken, was auf der Haut unter den Sachen zu sehen ist. Jedem sind sicher Shops ein Begriff, die T-Shirts nach Vorlage – wie zum Beispiel einem Foto – mit einem bestimmten Wunschmotiv bedrucken. Aber auch Anbieter, die sich auf Tattoo-Textil-Mode spezialisiert haben sind sehr gefragt. Sehr beliebt und gern nachgefragt sind hierbei immer wieder die so genannten Tribal-Motive als Kleidungsaufdruck. Mit einem umfangreichen Sortiment an Tattoobekleidung wird dieser Modetrend nicht mehr nur von Tattoo-Fans begrüßt. Eines der angesagtesten und namenhaftesten Designer-Labels, das 2004 von Christian Audigier in Los Angeles gegründete „Ed Hardy“ hat weltweit zahlreiche Fans und ist für viele Modebegeisterte nicht mehr aus den eigenen Kleiderschränken wegzudenken.

Moko Tattoo

19.12.2010 | 0 Kommentare | abgelegt in Allgemein

Im Ursprung und Laufe der Geschichte stellten Tätowierungen häufig eine Ausdrucksform dar. Ob unter anderem als Mitgliedszeichen, rituelles oder sakrales Symbol oder auch als Mittel zur Verstärkung der politischen Stellungnahme. Um ihren sozialen Status auszudrücken, verzierten die Ureinwohner Neuseelands – die Maori – ihre Gesichter. Mit Schab- und Kratzwerkzeugen, die häufig aus Knochen gefertigt waren, wurden im Antlitz narbige Erhebungen erschaffen. Der Familienstand, die Position oder auch der Rang innerhalb eines Stammes war so buchstäblich in den Gesichtern zu lesen.

Üblicherweise war dieser Schmuck nur den ranghöheren Einwohnern vorbehalten. Unverkennbar sind hierbei die doppelten, spiralförmigen Linien, welche man Moko nennt. Diese stellen den Grundgegenstand aller weiteren Muster und Ornamente dar. Das Gesamtbild ist von Grund auf symmetrisch. Diese Art der Tätowierung entspringt einer Jahrtausende alten Kultur. Mythologie und Glaube gelten hierbei als Wiege der Bedeutung der Körperverzierung. Die Kultur der Maori und deren Körperschmuck legten den Grundstein für die heutige Tattookunst. Bewundern kann man diese Stilrichtung heute vorwiegend einfarbig an Rücken, Armen, Waden, Gesäß und anderen Körperteilen.

Kinder Tattoo

19.12.2010 | 0 Kommentare | abgelegt in Allgemein

Der eigene Nachwuchs ist für die meisten Menschen das absolute Geschenk, welches ihr Leben komplett und glücklich macht. Dies ist ein möglicher Beweggrund dafür, dass man sich ein Tattoo mit einem Kindermotiv aussucht. Mit einem solchen Tattoo soll die tiefe Verbundenheit zum eigenen Fleisch und Blut bekundet werden. Kinderportraits vom Nachwuchs, ob Kinder oder Kindeskinder, symbolisieren in der Tattooszene einen Liebesbeweis und haben eine positive Wirkung auf den Betrachter. Manche Menschen wollen ein solches Tattoo, um ihr Kind nicht nur im Herzen zu tragen, sondern auch auf ihrer Haut. Auch schwere Schicksalsschläge, wie der Verlust eines Kindes können dazu führen, dass eine solche Tätowierung gewünscht ist, um so die emotionale Bindung zum Kind aufrecht zu erhalten. Im Stil des „Realistic“ werden die Portraits meist gestochen, um sie so real, wie möglich wirken zu lassen.

Indianer Tattoos

19.12.2010 | 0 Kommentare | abgelegt in Allgemein

Das Ausdrücken eines Lebensgefühles und das Darstellen einer Stimmung gelingen mit Symbolen der Indianer wohl am Besten: Sehr beliebt in der Zeit der Hippiebewegung (1960er Jahre) und deren Kultur waren Indianermotive, da bei diesen Tattoos die Bedeutung der Freiheit im Vordergrund steht. Federn, Falken, Adler und Bären drücken die Freiheitsliebe und tiefe Naturverbundenheit sicher am Besten aus. In der Rocker-Szene sieht man noch heute stolze Stammesführer, Tomahawks und/ oder Friedenspfeifen an verschiedenen Körperstellen prangen.

Hier schätzt man die besondere Ausdrucksstärke einiger Charaktereigenschaften: Mut, Tapferkeit, Kraft, Stärke und Ehre werden meist sofort mit den Indianern und ihren Symbolen assoziiert. Wie die Platzierung von Tattoos als romantisch-verspieltes Blütenmotiv an Füßen gern von Frauen getragen wird, wählen hier vorwiegend Männer die Symbolik der Ureinwohner Amerikas. Gestochen werden diese vorwiegend in dem Tattoo-Stil „Realistic“, um eine hohe Echtheitswirkung zu erzielen und die vielen Details hervorzuheben. So haben sie als Hautschmuck vorwiegend Portraitcharakter und werden auch gern aus mehreren Motiven zu einer Collage vereint: Das Gesicht eines weisen Indianerhäuptlings zusammen mit einem Bärenkopf und einer Friedenspfeife könnten so als Verewigung auf der Haut kombiniert werden. Viele weitere Symbole, wie der Lachs, der Büffel, das Wigwam und noch zahlreiche Andere bieten eine bunte und reichhaltige Auswahl, wie sie es das Herz eines Tattoo-Fans begehrt.

Keltische Tattoos

18.12.2010 | 0 Kommentare | abgelegt in Allgemein

Unter diesem Begriff ist sicher der Gedanke an einen Volksstamm aus Britannien und Irland vorprogrammiert. Nicht auf Anhieb kommt jedem hier die gleichnamige Stilrichtung aus der Tattooszene in den Sinn. Ähnlich wie beim Tribal-Stil – zu dessen Unterkategorie sich die Keltik-Tattoos zuordnen lassen – verzeichnen sich gleiche Merkmale in Linienführung und Symmetrie. Feste geometrische Regeln bestimmen diese in ihrer Geschlossenheit. Ursprungs- und Endpunkt der Ornamentik vereinen sich wieder und so bildet das Gesamtbild einen geschlossenen Knoten. Es gibt vier Hauptmuster bei Celtic-Tattoos: Erstens: Das Flechtwerkmuster (der keltische Knoten), Zweitens: Das Spiralmuster, Drittens: Das Labyrinthmuster und Viertens: Das Tiermuster. Abgesehen von unterschiedlichen Schattierungen werden Celtic-Tattoos überwiegend einfarbig gestochen. Dazu eignet sich am Besten die Farbgebung als Blackwork, die ausschließlich mit schwarzer Farbe gearbeitet wird.

Branding Tattoo

18.12.2010 | 0 Kommentare | abgelegt in Allgemein

Branding – ein Begriff aus dem Englischen mit der deutschen Bedeutung „Markierung“ – bezeichnet eine Körperkunstform. Im Gegensatz zu bekannten Verschönerungsmethoden, wie der Tätowierung oder dem Piercing, ist die des Brandings eher weniger verbreitet, da sie nicht von jedem praktiziert wird. Das Resultat eines Brandings ist eine gewollte Brandnarbe im abgeheilten Zustand. Durch die hohe Infektionsgefahr und den langen Abheilungsprozess ist eine gute Pflege besonders wichtig.

Ist das Branding abgeheilt, so sieht man ein interessantes Liniengebilde, dessen Farbe sich durch einen etwas helleren Ton von der normalen Haut abhebt. Erzeugt werden die Brandings durch Verbrennungen zweiten oder dritten Grades auf der Haut: Dabei drückt man bis zum Glühen erhitzte, – je nach Muster – vorgeformte Stahlplättchen kurz auf die Haut. Die Nervenenden an den verbrannten Stellen werden währenddessen zerstört, sodass dort keine Empfindsamkeit mehr vorhanden ist und bleibt. Im Gegensatz zur schnellen Erzeugung des Brandings ist dessen Heilungsprozess sehr langwierig und kann mehrere Monate andauern. Bei gewollt größeren „Brandwunden“ wird heute eine modernere Methode, mittels elektrischer Lötpistole, angewandt. Ein tolles Gesamtkunstwerk geben Brandings in Zusammenspiel mit richtigen Tattoos auf der Haut ab.

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